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Workshop „Zukunft des TV Wehen“ am 14. und 15.06.14

„Wege entstehen beim Gehen“

 

40 Mitglieder nahmen teil am Workshop „Zukunft des TV Wehen“ moderiert von Marita Scheer-Schneider, der am Samstag 14.06. von 10.00 – 17.00 Uhr und am Sonntag 15.06. von 9.00 – 15.30 Uhr stattfand. Erfreulicherweise waren unter den Teilnehmern viele junge Vereinsmitglieder aus verschiedenen Abteilungen und auch der Vorstand war gut vertreten. Dass die Teilnehmer an der Zukunft des Vereins interessiert sind, zeigte auch die rege und aktive Beteiligung am Workshop, der in 3 Phasen eingeteilt war.

 

Während der ersten Phase bekamen die Teilnehmer die Aufgabe, die Stärken und Schwächen des Vereins – zuerst jeder für sich, danach in Gruppenarbeit – aufzulisten. Jede Gruppe hatte anschließend Zeit ihre Ergebnisse vorzustellen. Die Stärken wurden mit einem „Herzchen“, die Schwächen mit einem „Blitz“ versehen. Leider gab es mehr Blitze als Herzchen.

 

So verging die Zeit und schon war Mittagessen angesagt. Alle Teilnehmer hatten etwas mitgebracht und so konnte ein reichhaltiges Buffet aufgebaut werden. Würstchen und Getränke wurden vom Verein  zur Verfügung gestellt, dazu gab es leckere Salate, Gemüsekuchen, Spundekäse und hinterher noch Kaffee mit einer Auswahl aus verschiedenen Kuchen. Das leibliche Wohl kam nicht zu kurz.

 

Nach dem Mittagessen fing die zweite Phase an. Wiederum wurden die Teilnehmer in Gruppen aufgeteilt und bekamen die Aufgabe, sich eine Vorstellung über ihren zukünftigen Verein zu machen. Hier waren keine Grenzen gesetzt: Ideen, Visionen, Spinnereien waren erlaubt ohne sich über Finanzierung oder sonstige „Steine im Weg“ Gedanken zu machen. Diese Ideen sollten aufgelistet und in einem „Kunstwerk“ verarbeitet werden. Die Ideen und Visionen wurden danach pro Gruppe wieder vorgestellt. Der Nachmittag war hiermit gut ausgefüllt und so endete der 1. Tag des Workshops um 17.00 Uhr.

 

Am nächsten Tag traf man sich um 9.00 Uhr und die dritte Phase – die Verwirklichungsphase - des Workshops begann. Marita hatte einen Ideenspeicher aus dem Erarbeitetem vom Vortag zusammengestellt. Jeder Teilnehmer bekam 5 Klebepunkte, die den jeweiligen Ideen, auf die weiter eingegangen werden sollte, zugeordnet wurden. Die Ideen mit den meisten Punkten wurden in 10 Kategorien aufgeteilt. Es wurden wieder 5 Gruppen gebildet und jede Gruppe bekam 2 Kategorien, die ausgearbeitet werden sollten. Die Ideen sollten verwirklicht werden, unter Beachtung vom finanziellen Aspekt, wer ist der/die Verantwortliche, Zeitplan usw.

Bis 11.30 Uhr reichte die Zeit kaum aus, um 2 Ideen pro Gruppe zu bearbeiten. Bis 13.00 Uhr reichte die Zeit gerade, um die Verwirklichung von 2 Ideen vorzustellen, da viel Diskussionsbedarf vorhanden war.

 

Für das Mittagessen wurde das Buffet wieder aufgebaut, es gab noch Reste vom Vortag und einige Mitglieder hatten schon wieder leckere Kuchen gebacken.

 

Nach dem Mittagessen wurde die Verwirklichung der anderen Ideen vorgestellt und wiederum lebhaft diskutiert. Zum Schluss wurden die Ergebnisse des Workshops zusammengefasst und zwar wie folgt:

 

1)         Umstrukturierung des Vorstandes

            - Erstellung und Überarbeitung der Stellenbeschreibungen der Vorstandmitglieder/Abteilungsleiter

            - Beschlussfassung über neue Stellenbeschreibungen

            - Verbreitung – Öffentlichkeitsarbeit

 

 

2)         Schaffung der Stelle eines hauptamtlichen Geschäftsführers

            - Finanzierung

            - Stellenbeschreibung

            - Mitgliedervotum

            - Ausschreibung

 

3)         Ausweitung des Sportangebots für 15 – 25-Jährige

            - Allroundsport

            - Gewinnung ÜL

            - Organisation / Finanzierung

 

4)         Bildung des Eventteams

            - Aufgabenbeschreibung

            - Gewinnung weiterer Mitglieder, auch projektbezogen

 

5)         Wahl eines Jugendsprechers

            - Jugendversammlung mit Vertretern aus allen Abteilungen

            - Budget

            - Jugendraum

 

6)         Aktionstag für Kinder/Jugendliche

            - Kürbisfest gestalten (vor den Herbstferien)

 

7)         Kooperation mit anderen Vereinen (langfristiges Ziel)

            - „runder Tisch“

 

8)         Stärkung der Öffentlichkeitsarbeit

            - Zusammenarbeit Presse – Soziale Netzwerke

 

9)         Optimierung der Trainingszeiten

            - Überprüfung des Hallenkursplans

            - Neuumstrukturierung der Altersgruppen

 

In einer Abschlussrunde wurde über den Verlauf des Workshops gesprochen. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass der Workshop ein guter Schritt war in Richtung Aufrechterhalten des Vereins, waren sich aber durchaus darüber im Klaren, dass die eigentliche Arbeit erst anfangen wird. Nun heißt es, die festgelegten Ziele zu erreichen. Hierzu bedarf es eine enge Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Abteilungen und mehr Transparenz für die Vereinsmitglieder. Marita bedankte sich bei allen Teilnehmern für die gute Zusammenarbeit und somit endete der Workshop um 15.30 Uhr.

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