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Jahresbericht der Abteilung Tanz / Rock'n'Roll

JAhresbericht Showtanz 2017

Am 17.05.2017 fanden in Moskau die Europameisterschaften Rock’n’Roll Hauptklasse statt. Für die deutsche Nationalmannschaft gingen auch Chiara und Christopher vom TV 1873 Wehen an den Start. Dieses Mal fand das Turnier in der Megasport-Arena Moskau statt, in der auch schon Eishockeyweltmeisterschaften ausgetragen wurden und in der etwa 12.000 Zuschauer Platz finden. „Mega“ war schon die Umkleidekabine, die die deutsche Mannschaft zugeteilt bekommen hat. Inklusive Massageraum und Trainerbüro hatte diese die Größe eines kleinen Trainingsraumes. Auch die Eintanzfläche war dieses Turnier wieder deutlich größer als zuletzt, dafür war die Tanzfläche etwas kleiner. Nach dem Training der letzten Wochen zeigten sich Chiara und Christopher hochmotiviert. Mit einer nahezu fehlerfreien Vorrunde qualifizierten sich die Geschwister direkt für das Viertelfinale. Dort war es das erklärte Ziel nach 2015 erneut das Halbfinale zu erreichen.  Mit einer noch mal gesteigerten Leistung zogen die beiden dann unter die besten zwölf Paare des Halbfinales ein. Hier entschieden sich die Wehener volles Risiko einzugehen, um eventuell in das Finale der besten sieben Paare einzuziehen, und erhöhten den Schwierigkeitsgrad der Akrobatiken noch mal deutlich. Leider war es letztendlich eine der neu eingebauten Höchstschwierigkeiten, die das Geschwisterpaar nicht fehlerfrei vortragen konnte. Mit einem Abzug für dieses Akrobatikelement fehlten am Ende dann die notwendigen Punkte, um das Finale oder einen besseren Platz zu erreichen. So lautete das Gesamtergebnis für dieses Turnier der elfte Platz. Dennoch zeigten sich der Bundestrainer und das Geschwisterpaar mit der Leistung und dem Ergebnis zufrieden.

Nachdem Chiara und Christopher auf nationaler Ebene alle Qualifikationsschritte zur Deutschen Meisterschaft erfolgreich absolviert hatten, reisten die beiden am 17. Juni 2017 nach Iserlohn, um sich dort mit den besten Paaren aus Nord- und Süddeutschland zu messen. Das Hauptziel war es unter die besten sechs Paare zu kommen, um sich damit für ein weiteres Jahr für die Nationalmannschaft zu qualifizieren. Mit einer neuen Fußtechnik unter dem Motto „Queen“ konnten die beiden zunächst das Publikum begeistern. Um die Nominierung für die Nationalmannschaft nicht zu gefährden, verzichteten die Geschwister darauf, in der Akrobatikrunde maximales Risiko einzugehen und reduzierten den Schwierigkeitsgrad im Vergleich zur Europameisterschaft. Mit einer nahezu fehlerfreien Runde erreichten die beiden dann einen abschließenden vierten Platz. Für ein besseres Ergebnis fehlte an diesem Tag der Schwierigkeitsgrad, jedoch wurden die Wehener damit erneut für die Nationalmannschaft nominiert.

Am 09. Juli fand vor der Sommerpause noch traditionell das World Masters (Weltcup der Hauptklasse) in Rimini statt. Das Turnier ist jedes Jahr eines der schönsten und gleichzeitig der schwersten Turniere. Auch dieses Jahr machte die Hitze und Schwüle wieder allen Paaren zu schaffen, sodass schon in den Vorrunden zahlreiche Stürze und Rundenabbrüche zu sehen waren. Nach einer soliden Vorrunde konnten sich Chiara und Christopher im Viertelfinale noch mal steigern und erreichten am Ende den 17. Platz. Nach dem Turnier ging es für die beiden dann in die verdiente Sommerpause.

Diese fiel in diesem Jahr ungewöhnlich lang aus. Das erste Turnier war für den 26.11. angesetzt. Zuvor fanden noch zwei Nationalkaderschulungen statt, an denen das Bundestrainerteam die Nominierung für die Weltmeisterschaft festmachen wollte. Daher nutzten Chiara und Christopher die Pause, um gezielt an den Schwächen der ersten Saisonhälfte zu arbeiten. Dafür reiste das Wehener Geschwisterpaar auch nach Polen, um sich mit den mehrfachen Weltmeistern auf die Herbstsaison optimal vorbereiten zu können.  Mit neuer Choreografie und einer neuen akrobatischen Höchstschwierigkeit konnten die beiden die Bundestrainer an den Nationalkaderschulungen überzeugen und wurden für die Weltmeisterschaft in Lyon nominiert.

Mit dieser Motivation im Rücken reisten die Geschwister am 26.11. dann nach Moskau, um beim nächsten World Masters anzutreten. Noch etwas angeschlagen von einer Erkältung konnten die beiden in der Vorrunde eine gute Leistung abrufen und sich direkt für das Viertelfinale qualifizieren. In der gleichen Halle, in der die beiden zuletzt im Mai in das Halbfinale der Europameisterschaft eingezogen sind, wollten die beiden den Erfolg wiederholen und steigerten ihre Leistung im Viertelfinale noch mal deutlich. Am Ende fehlte ein halber Punkt zum Einzug in das Halbfinale der besten 12 und sie mussten sich mit dem 13. Platz zufriedengeben. Bei einer maximalen Punktzahl von 100 Punkten war diese Entscheidung äußerst knapp.

Nur eine Woche später fand dann die Weltmeisterschaft 2017 in Lyon statt. Wieder vollständig genesen hatten Chiara und Christopher unter der Woche noch mal an Kleinigkeiten gearbeitet und reisten hervorragend vorbereitet und fit zum Turnier. Trotz kleiner Unsicherheit in der Choreografie in der Vorrunde konnten die beiden sich wieder direkt für das Viertelfinale qualifizieren. Hier war die Anspannung, die solch ein großes Turnier mit sich bringt, zu spüren. Im Viertelfinale war von dieser Nervosität dann nichts mehr zu sehen. Nach einer fehlerfreien Runde lobte das Bundestrainerteam die Geschwister zur ihrer bisher besten Runde. Umso überraschender war dann das Ergebnis: Erneut fehlten nur 0,2 Punkte zum Einzug in das Halbfinale. Durch das frühe Ausscheiden konnten die beiden dann auch nicht ihre neuen Höchstschwierigkeiten präsentieren, an denen sie während des Sommers gearbeitet hatten. Dementsprechend waren die Enttäuschung und das Unverständnis über den erneuten 13. Platz groß.

Ablenkung von dieser Enttäuschung lieferte im Anschluss an die Weltmeisterschaft die Vorbereitung des „Projekts USA“. Die WRRC (der Weltverband des Rock’n’Roll-Sports) ist in den letzten Jahren sehr darum bemüht, die Bekanntheit des Sports auf der Welt zu verbreiten. Dazu werden regelmäßig „Expansionsprojekte“ durchgeführt, bei denen etablierte Paare zu Showauftritten rund um die Welt geschickt werden. Für das „Projekt USA“ wurden sechs der besten Paare der Welt ausgewählt: ein amerikanisches, ein französisches, ein russisches, ein slowakisches, ein polnisches und ein deutsches Paar. Letzteres wird durch das Wehener Geschwisterpaar repräsentiert. Nächstes Jahr im Februar werden die Paare gemeinsam nach Los Angeles reisen und eine Show im amerikanischen Fernsehen tanzen, um den Sport weiter in den USA bekannt zu machen.

Sparte Showtanz

 

Das Jahr 2017 war für die Tanzabteilung ein schönes Jahr. Da beide Gruppen bereits Mitte 2016 mit den neuen Programmen aufführungsbereit waren, war die erste Hälfte des Jahres eher ruhig. Das Training diente zur Vertiefung der Schrittfolgen und der Ausführungsverfeinerung der erlernten Schritte.

Die Sunshine Kids zeigten sich an Fasching in verstärktem Team als kleine Hexen, mit selbstgebastelten Besen und ganz viel Spaß auf der Bühne.

Die Coloured Butterflies präsentierten eine längere Version von „Mia and Me“. Wie immer konnte man auf der Bühne den Eifer der Kinder sehen. Die Bänder flogen nur so und wir Trainer waren furchtbar stolz auf unsere Tänzerinnen.

 

Am 11. März fand dann in Beuerbach das Tanzturnier „Dancing in the Street“ statt. Viele Gruppen waren in unterschiedlichen Kategorien an den Start gegangen. Die Coloured Butterflies konnten wieder einmal die Turnierluft schnuppern. Nach einer sehr guten Präsentation erreichten sie den dritten Platz des Kinderturniers. Mit Pokal und Preisgeld konnten wir uns abends müde und glücklich nach Hause machen.

Nach dem Turnier ging es im Training dann direkt weiter mit der neuen Choreo in beiden Gruppen. Jedes Training war ausgelastet mit neuen Schritten und Kombinationen.

Schnell kam der Juni und da beide Gruppen jedoch nicht noch einmal die Programme vom letzten Jahr am Wehner Markt präsentieren wollten und die neuen Programme noch nicht standen, mussten wir kurzerhand improvisieren.

 

Kleine Röckchen aus dem Fundus und neue Federn besorgt... schon waren die Indianer bereit für Ihren Auftritt.

 

Die Coloured Butterflies studierten noch mal schnell einen Tanz auf „Pack die Badehose ein“ ein.

 

Auch auf dem Wilhelmstraßenfest waren wir wieder vertreten. Allerdings spielte uns hier das Wetter einen großen Streich. Bereits vollständig an der Bühne versammelt kam eine riesen Gewitterfront auf Wiesbaden zu, so dass sämtliche Auftritte abgesagt wurden. Das Gewitter war so heftig, dass wir erst eine Dreiviertelstunde später und völlig durchnässt vom Veranstaltungsort überhaupt weg kamen.

 

Die Sommerpause läuteten wir mit gemeinsamen Eis essen in der Silberbachhalle ein. Hierfür verbrieten wir einen Teil des Preisgeldes aus dem Turnier. War das ein schönes gemeinsames Training.

 

Nach der Sommerpause starteten wir dann wieder mit der Arbeit an den neuen Choreographien durch, soll doch alles für Fasching fertig sein…

Im Oktober konnte ich dann meine Lizenz mit Hilfe eines HipHop-Lehrganges in Pfungstadt auffrischen.

 

Voller Ideen und mit viel Motivation überarbeiteten wir im Trainerteam daraufhin das Konzept der Trainingseinheiten und ließen das neu erlernte vom HipHop mit einfließen.

So gingen die Trainingswochen dahin und das Jahresende kam immer näher.

 

Wollten wir dieses Mal eine besondere Weihnachtsfeier mit den Kindern abhalten, so gingen wir bereits Ende Oktober in die Planung.

Da wurde konzipiert, geplant und mit dem Vorstand abgestimmt, bei benachbarten Vereinen angefragt und mit Pizzabäckern ein Plan ausgearbeitet.

 

Endlich war es soweit. Der 15.12. kam und alle Kinder der Showtanzabteilung waren geladen zur Weihnachtsfeier mit den Eltern. Dort präsentierten beide Gruppen die bereits vorhandenen Tänze. Gemeinsam wurden die mitgebrachten Köstlichkeiten verspeist und gequatscht, bis um 17 Uhr die Eltern verabschiedet wurden und 23 Kinder zum Übernachten mit dem Trainerteam in der Silberbachhalle blieben. Auch Silvia Bleses blieb zu unserer Verstärkung mit in der Halle.

Während Hannah, Emely, Celina und Silvia mit den Kindern in der großen Halle etwas Spielzeit genossen und Klettermöglichkeiten aufbauten, konnte ich oben die Pizza organisieren und das „Kino“ vorbereiten.

Nach einige Pizzen und Pasta verdauten wir vor unserer privaten Kinoleinwand bei Disneys „Vaiana“. Während die Kinder gut beaufsichtig wurden von Silvia konnten Emely, Celina, Hannah und ich die geliehene Schwarzlichtanlage des TV Hahn unten in der Halle aufbauen. Wir legten die extra besorgten Badmintonschläger und Bälle bereit. Die Mädchen ahnten schon etwas, da wir bereits in der Info-E-Mail geschrieben hatten, dass alle Kinder etwas neonfarbenes oder weißes mitbringen sollten.

Nach dem Film wurden die Mädchen von uns noch mit extra Neon-Gesichtsfarbe bemalt.

 

Und ab ging es in die dunkle Halle zum Schwarzlicht-Erlebnis. Badminton wurde gespielt, Rollbretter wurden gezogen, getanzt und viel gelacht. Das ganze Vergnügen war nur unterbrochen von kleinen Stärkungspausen an all den Leckereien, die uns die Eltern noch dagelassen hatten. Bis dann um 23:30 Uhr die erste Gruppe zum Zähneputzen geschickt wurde. Um 23:45 Uhr waren alle in den Schlafanzügen, die Zähne geputzt und lagen in den Schlafsäcken und auf dem Matratzen.

Ein zweiter Film mit „Sing“ war schnell ausgewählt. Um 1:00 Uhr schliefen schon einige Kinder und um wenigstens etwas Schlaf zu bekommen, stoppten wir hier die Vorführung. Bereits 10 Minuten später war kein Mucks mehr im Saal zu hören.

 

Es war eine ruhige Nacht, bis um 6:00 Uhr die Zeitschaltuhr des Weihnachtsbaumes im Versammlungssaal ansprang. Die ersten fingen an sich zu regen, allerdings waren die Kinder sehr leise, so dass die letzten erst um 7:30 Uhr wach wurden.

Gemeinsam räumten wir die Schlafsachen zusammen und bereiteten die Tische fürs Frühstück vor.

Pünktlich um 8:30 Uhr kamen die Eltern und versorgten und mit Brötchen, Nutella, Wurst, Käse, Kaffee, Säften und vielem mehr. Ein sehr schöner Abschluss für ein so tolles Ereignis.

Vielen lieben Dank an die Eltern unserer Tanzkinder. Ohne Euch wäre all so etwas nicht möglich. Wir danken Euch für ein schönes Jahr 2017 und freuen uns auf ein weiteres Jahr mit den Kindern und Euch.

 

Corinna Körner

 

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