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Tischtennis - ein Sport für starke Nerven

Bezogen auf die Zeit zwischen zwei Ballkontakten gilt Tischtennis als die schnellste Rückschlagsportart der Welt.

 

Doch Schnelligkeit ist nicht alles. Sicher kennen die meisten den grünen Tisch (heute auch oft blau) mit einem Netz in der Mitte. Viele haben sicher auch schon mal mit Freunden "Rundlauf" gespielt oder das eine oder andere kleine Duell ausgetragen. Hierbei hatte man in der Regel ein paar einfache Holzschläger mit einem dünnen Gummi zur Verfügung und den Ball irgendwie über das Netz gedrückt.

Das Wettkampf-Tischtennis der heutigen Tage ist ein taktischer und in den hohen Klassen ausgesprochen athletischer Sport, der mit High-Tech-Materialien den Ball in hohen und weiten Bögen über die Platte fegen lässt. Die Ballrotation ist dabei so hoch, dass ein unerfahrener Spieler nur wenig Chancen hat, den Ball überhaupt zu treffen, geschweige denn diesen dann noch halbwegs in die richtige Richtung zu lenken.

Welchen Stellenwert Tischtennis gerade auch in der Sportindustrie hat, kann man daran erkennen, dass es alleine 4 deutsche Markenhersteller von internationaler Bedeutung gibt. Weitere große Lieferanten sind China, Japan, Schweden und Frankreich. Fast jede Saison werden neue Entwicklungen an High-Tech-Materialien vorgestellt (Beläge und Hölzer) und mit großem Hype beworben. Die Preise liegen für Hölzer bei ca. 40 bis 80 Euro (besondere bis 140 Euro). Die zwei Beläge (Vorhand & Rückhand) müssen beim durchschnittlichen Spieler einmal pro Spielsaison gewechselt werden. Ein Spitzenbelag kostet bis zu 60 Euro. Diese Preise verdeutlichen sicher, dass der Ball hier nicht nur einfach über das Netz "geschuppst" wird (Hinweis für Anfänger: Keine Sorge. Diese Materialien sind alle auch günstig gebraucht zu bekommen. Ein "abgespielter" Belag ist für einen Neuling noch lange spielbar und die bekommt man schon für 5 Euro.

Material spielt beim Tischtennis eine große Rolle. Wichtig ist aber auch die Taktik und man braucht eine Menge  Erfahrung. Bis man mit einem erwachsenen Bezirksklassen-Spieler mithalten kann braucht ein Anfänger in etwa 4 bis 6 Jahre. Das ist in z.B. vergleichbar mit einem Anfänger auf einem Musikinstrument. Wenn er nicht ein  außergewöhnliches Talent ist, muss er einige Jahre fleißig üben um in einer Band mitspielen zu können.

Das alles soll niemanden abschrecken, in den Sport zu einzusteigen. Die Regel ist aber, dass die meisten aktiven erwachsenen Wettkampf-Spieler bereits im Kindesalter angefangen haben. Späteinsteiger, die noch mit 50 den Sport neu erlernt haben, habe ich auch schon kennengelernt. Diese hatten im Übrigen auch nicht länger als Jugendliche Anfänger gebraucht. Es ging aber auch nicht schneller. Die Erfahrung im Spiel und die optimale eigene Technik muss jeder mit viel Geduld und fleißigem Training entwickeln.

 

Wer neugierig geworden ist. Auf Youtube gibt es unter dem Schlagwort "WTTC" viele interessante Spiele zu sehen. 

 

Rüdiger Schwarzkopf

Abteilungsleiter Tischtennis

 

 

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