10 Jahre Judo-Abteilung beim TV Wehen

Am 11. Mai wurde in der Kreis- und Kulturhalle Wingsbach das 10-jährige Bestehen der Judo-Abteilung des Turnverein 1873 Wehen e.V. gefeiert. 


Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einer Vorführung der Anfängergruppe, die von den Trainern Christine Zülch, Thomas Kaiser sowie Daniel Michel geleitet wird. Die Anfängergruppe demonstrierte verschiedene Formen von Fallübungen, diverse Wurf- und Bodentechniken und sorgte mit ihrer Vorführung für einen gelungenen Einstieg in das bevorstehende Judo-Programm des Abends.

 

Im Anschluss an diese Vorführung wurde die Feier dann offiziell durch Abteilungsleiter Matthias Birk mit seiner Begrüßungsrede eröffnet. Matthias Birk konnte unter den ca. 140 Anwesenden als Ehrengäste Bürgermeister Sandro Zehner, den ersten und zweiten Vereinsvorsitzenden des TV-Wehen Rüdiger Schwarzkopf und Wolfgang Bremer sowie den Präsidenten des Hessischen Judo-Verbands Willi Moritz begrüßen. 
Er schilderte die Anfänge der Judo-Abteilung und ließ die ersten zehn Jahre, welche aus vielen Wettkampferfolgen sowie besonderen Events der Judo-Abteilung Revue passieren.


Mit einer ganz besonderen Choreographie aus spektakulären Wurftechniken überraschten etwa 20 Judoka der Wettkampfgruppe unter der Leitung von Brigitte und Thorben Sedlmair das Publikum. Unterlegt wurde diese besondere Vorführung mit fetziger Musik, die für Stimmung in der Halle sorgte. 


Dass es im Judo auch ruhiger und sanfter zugehen kann, demonstrierten Matthias Birk und Christoph Lohmer den Zuschauern mit der Ju no kata. Das Kata-Paar hatte in der Vergangenheit mehrere Jahre national und international mit dieser Form erfolgreich an Meisterschaften teilgenommen. In der Ju no kata werden die Prinzipien des Ausweichens eines Angriffs sowie eines der Hauptprinzipien im Judo, das Gleichgewichtbrechen dargestellt. 

 

Da ein „richtiger“ Taunussteiner Bürgermeister sich auch in Sachen Judo beweisen muss, wurde Sandro Zehner zur Judo-Matte gebeten. Ruckzuck befand er sich in einem Judogi und musste unter Anleitung seine Judo-Fähigkeiten auf der Bühne demonstrieren. Im Anschluss an seine erste Judostunde überreichte er Matthias Birk ein Briefkuvert mit den besten Grüßen der Stadt Taunusstein. 


Ganz besonders still wurde es in der Halle als Matthias Birk und Michaelo Walter in einer Kendo-Ausrüstung, welche sehr einer Samurai-Rüstung ähnelt, auf der Bühne erschienen. Der Anlass des Tragens der Rüstung war die Demonstration der Koshiki no kata. Die Koshiki no kata zählt zu den Anfängen des Judo und spiegelt Angriff- und Verteidigungstechniken der Samurai auf den früheren Schlachtfeldern wider. Viele der enthaltenen Wurftechniken in dieser Kata sind heute fester Bestand im Judo. 


Als weiterer Programmpunkt standen die Ehrungen von Trainern und Helfern der Judo-Abteilung an. Matthias Birk bedankte sich mit Präsenten und Blumen bei allen Trainern und Unterstützern der Abteilung. Besonders hob er dabei die Leistungen von Brigitte Sedlmair, Christine Zülch und Thomas Kaiser hervor. Allen drei wurde ein Präsentkorb als Dankeschön für ihr Engagement um die Judo-Abteilung überreicht. In diesem Zusammenhang nutzte auch unser Vereinsvorsitzender Rüdiger Schwarzkopf die Gelegenheit und würdigte die Verdienste der beiden Übungsleiter Brigitte Sedlmair und Thomas Kaiser mit einer Ehrenurkunde des TV Wehen. Im Rahmen der Ehrungen verlieh der Präsident des Hessischen Judo-Verbands Willi Moritz unserem Abteilungsleiter Matthias Birk die goldene Ehrennadel für seine Verdienste im Judo-Sport.

 

Abgerundet wurde die Feierlichkeit mit einer letzten Demonstration, der Kime no kata (Form der Entscheidung). Die beiden Mitglieder Ramona Glomb und Markus Herber demonstrierten eindrucksvoll die Selbstverteidigungskata, in der mit bloßen Händen sowie einem Dolch und Katana (Langschwert) angegriffen und dann entsprechend verteidigt wird. 

 

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